Speicherteich am Ötztaler Gletscher Drucken E-Mail
Geschrieben von Administrator   
Donnerstag, 1. Oktober 2009

Image

SPEICHERSEE PANORAMA: DIE GROSSE SCHNEERESERVE


405.000 Kubikmeter Fassungsvermögen, 35.000 Quadratmeter Wasseroberfläche und eine Tiefe von 17 Metern: Der im Beschneiungsjargon übliche Begriff „Speicherteich" ist nicht ganz passend für das, was in den kommenden drei Jahren am Tiefenbachferner entsteht. Vielmehr muss von einem Speichersee gesprochen werden, um die Dimensionen des neuen Wasserspeichers auf 2.900 Meter Seehöhe treffend wiederzugeben.
 
Image 
 
Drei Jahre Bauzeit relativieren sich im Hochgebirge auf zirka zwölf Monate. Nur 120 bis 140 Tage stehen während der Sommermonate zur Verfügung, um den See am Tiefenbachferner zu realisieren.

 Image

Eine Asphaltschicht dichtet das gewaltige Becken ab. Das Wasser, das es füllen wird, stammt aus dem Tiefenbach, dem Petznerbach und dem Pirchlerbach.

Der Speichersee bildet in Zukunft so etwas wie die zentrale Stütze der technischen Beschneiung im gesamten Skigebiet von Sölden. Denn für die rund 40 Hektar beschneite Skifläche am Gletscher - ⅓ aller Pisten am Rettenbach- und Tiefenbachferner - wären bereits 240.000 Kubikmeter Wasserspeicher ausreichend. Ein Teil der Reserve fließt künftig in das Netz am Gaislachkogl. Durch die Höhenlage lässt sich der natürliche Pumpeffekt optimal ausnutzen. Der Rest dient zur Nachspeisung des bestehenden Teichs am Rotkogel.
 
 ImageImage
 
Derzeit wird noch Wasser aus der Ötztaler Ache aufwändig den Berg hinaufgepumpt. Das wird in wenigen Jahren der Vergangenheit angehören. Eine beträchtliche Energie- und Kostenersparnis sind die Folge.
 
 

SPEICHERSEE PANORAMA: DIE FAKTEN

Volumen:405.000 Kubikmeter
Tiefe: 17 Meter
Bauzeit: 3 Jahre
Baubeginn:Sommer 2009
Neue Zapfstellen für Schneeerzeuger am Gletscher:46
Länge Pumphaus:60 Meter
Investitionssumme9 Mio. Euro
 

Image

 
RSS Feed
Sprengarbeiten.eu