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Geschrieben von Administrator   
Sonntag, 1. Februar 2009

 Koralm01

Explosion im Tunnel:  Arbeiter schwer verletzt

Sonntagfrüh kam es im Koralmtunnel beim Räumen eines Bohrloches aus bisher unbekannter Ursache zu einer Explosion. Ein 28-jähriger Arbeiter wurde im Gesicht und an den Augen schwer verletzt.

Der Vorfall ereignete sich kurz nach Mitternacht rund sieben Kilometer im Berg. Ein 28-jähriger Maschinist und Sprengbefugter aus Bleiburg wollte nach einer Sprengung das Bohrloch mit einer Lafette von Sprengresten säubern, dabei kam es aus noch unbekanner Ursache zur Explosion. Laut Polizei könnte eine Zündkapsel explodiert sein, als der 28-jährige mit der Lafette in das Bohrloch fuhr.

Der Verletzte wurde zuerst in das LKH Wolfsberg gebracht, von wo er dann auf die Augenabteilung des LKH Klagenfurt weitertransportiert wurde.

 Nach Angaben des LKH Klagenfurt wurde der Mann zwölf Stunden lang operiert. Er wird intensivmedizinisch betreut, sein Zustand wird als stabil beschrieben. Prognosen über bleibende Schäden gibt es nicht. Polizei wird ermitteln
Die genaue Ursache für den Unfall steht noch nicht fest, es könnte eine Zündkapsel explodiert sein, die bei der vorherigen Sprenung nicht gezündet hatte. Mit den Ermittlungen wird am Montag begonnen, sagt der zuständige Kriminalbeamte, Werner Mochorko: "Wir werden uns die Arbeitsabläufe anschauen. Jetzt kann man noch nicht sagen, ob es ein Unfall oder Fahrlässigkeit war." Reinigungsarbeiten sind Routine
Die Reinigungsarbeiten, während denen sich die Explosion ereignete, sind eigentlich Routine. Nach den Sprengungen wird der Schutt weggeräumt und Bohrlöcher, die nicht völlig abgesprengt wurden, werden gereinigt. Mit Hilfe einer fünf Meter langen Lafette, die auf einem Bohrwagen montiert ist, wird das Bohrloch mit Wasser gespült. Dabei hat sich das Unglück ereignet.

  

Bericht vom ORF                  Koralm02

 
         
         
         
 
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