CevamitCevamit ist ein Explosionsgeschütztes Gemisch zum Trennen von Festen Materilen. Mit diesem Gemisch dürfen nur Stoffe getrentt werden die durch Einwirkung von Zugspannung verformungslos gebrochen werden, d.h. keine plastischen Stoffe. Anwendungsbereich- zum Trennen von Gestein, Beton, Mauerwerk, u.ä
- ohne unerwünschte Nebenwirkungen (Druckwelle), seismischer und akustischer Effekt, Zerspringen, u.ä.

Anwendung des Gemisches CEVAMITDer Prozess des Trennens von festen Materialien besteht aus folgenden Schritten: a) Zuerst werden in das betroffene feste Material (Beton, Gestein, Mauerwerk) Ausbohrungen mit einer Länge von 80 % von dessen Höhe bzw. Breite gemacht. Der Mindestdurchmesser der Ausbohrungen beträgt 30 mm, und deren Höchstdurchmesser beträgt 105 mm. b) Das Gemisch CEVAMIT wird mit Wasser im Verhältnis 1:0,3 vermischt, d.h. für 100 Gewichtsprozente CEVAMIT werden 30 Gewichtsprozente Wasser eingesetzt. 10 kg CEVAMIT werdeb beispielsweise mit 3 Liter Wasser vermischt. Die auf diese Weise vorbereitete Suspension wird in die Ausbohrungen gefüllt. Die Ausbohrungen werden normalerweißse bis zu deren Mündung gefüllt. c) Na etwa einer Stunde beginnt die Suspension in der Ausbohrung zu verhärten und zu hydratisieren. Die Suspension dehnt sich während der Hydratsierung aus, was zu einer Druckspannung an den Wänden der Ausbohrung führt. Somit kommt es zum verformungslosen Bruch des festen Materials. Der Hydratisierungsprozess dauer bis zu 7 Tage. Jedoch beträgt die Dehnspanung bereits nach 24 Stunden ca. 30 MPa. Das Gestein, Beton, u.ä. bei diesem Vefahren des Trennes im Zug belastet werden und die Zugfestigkeit von Gestein 5 - 10 % von desseb Druckfestigkeit beträgt, ist due allmählich entstehende Dehnspannung ausreichend, um desen Zugfestigkeit zu überwinden. Die Zeit des Trennens des betroffenen festen Materials wird durch dessen Temperatur, Lage und Anzahl der freier Flächen etc. beeinflusst. Das Trennen des betroffenen Materials erfolgt in der Regel nach 6 - 24 Stunden. In Extremfällen (bei niedriger Temperatur, Nichteinhaltung des Technologieprozesses u.ä.) kann sich dieser Zeitraum verlängern. Der Endeffekt des Trennens durch das Gemisch CEVAMIT zeigt sich in der Bildung von Rissen im zu trennenden Material. IN abhängigkeit von Diskontinuitätssflächen im zu trennenden Material entstehen zwischen den Bohrlöchern, an den Diskontinuitätsflächen und zwischen dem Bohrloch und der nähesten freien Fläche, die Risse. So ist es möglich, folgenderweise die Risse entlang der Bohrlöcher zu bilden. Im Fall, dass es nötig wird die weitere Ausbreitung des Risses im Material zu beenden, legt man in das letzte Bohrloch den Holzpfahl ein, der eine weitere Trennung des Materials durch den Riss verhindert, oder man bohrt die erhärtete Suspension aus dem Bohrloch bzw. aus den Bohrlöchern aus. Als angemeldeter user können Sie sich das pdf downloaden
Letztes Update : 02-03-2011 21:29
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